Österreichisches Regierungsmitglied ruft zur Unterstützung der DigitalCharta auf

Muna Duzdar,  Staatsministerin für Digitales im österreichischen Bundeskanzleramt, unterzeichnete am 25. August 2017 die DigitalCharta und ruft alle Bürgerinnen und Bürger zum Mitzeichnen auf (Facebook-Link: https://www.facebook.com/m.duzdar/videos/1834209436593635/).

Damit sendet die österreichische Regierung ein starkes Signal für den Schutz von Bürgerrechten im Netz und für die weitere europäische Debatte der zivilgesellschaftlichen Initiative der ZEIT-Stiftung.

“Das sind wesentliche Prinzipien in der Charta, die wir auch auf europäischer Ebene brauchen”, sagte Duzdar am Rande der Alpbacher Technologiegespräche. Sie hofft auf einen Beschluss der Charta etwa im Europäischen Parlament oder durch die Kommission. Als wichtige Prinzipien, die die Charta adressiert, zählt Duzdar die gleichberechtigte Teilhabe an den Chancen der Digitalisierung, ein Recht auf digitale Bildung, soziale Absicherung in der digitalen Arbeitswelt sowie die Offenlegung von intransparenten Algorithmen, die einzelne Menschen oder Gruppen benachteiligen können. „Der Standard“ berichtet hier: http://derstandard.at/2000063163971/Duzdar-will-mit-Digitaler-Charta-Druck-auf-Facebook-Co-erhoehen

Gleichzeitig unterstützen prominente Kulturschaffende um den ehemaligen österreichischen Diplomaten und jetzigen Museumsleiter Christoph  Thun-Hohenstein die DigitalCharta-Debatte in Österreich. So hat der Vienna Biennale Circle der 2. Wien-Biennale zu deren Eröffnung das Ausstellungsmanifest „Dimensionen eines neuen digitalen Humanismus“ entworfen, das sich auf die DigitalCharta stützt: (http://www.viennabiennale.org/ein-ausstellungsmanifest-des-vienna-biennale-circle/). Dazu hängt sie derzeit auch im Museum für angewandte Kunst (MAK) im Zentrum Wiens:

 

Über eine APP kann man sich zudem selbst Aspekte eines Manifests zusammenstellen und posten: http://www.viennabiennale.org/vienna-biennale-app/  –

Die Debatte ist damit voll in Österreich angekommen und europäisiert sich. So wird die DigitalCharta u.a. diese Woche bei den Alpbacher Rechtstagen diskutiert und im Oktober im Rahmen des österreichischen IGF-Forums im Wiener Rathaus (https://www.igf-austria.at/teilnahme2017/#igf2017)

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