Besonders schutzbedürftige Personen

Kinder, Heranwachsende, benachteiligte und besonders schutzbedürftige Personen genießen in der digitalen Welt speziellen Schutz. Ihre Teilhabe an der digitalen Welt ist zu fördern.

7 Kommentare

  1. 4

    Da fehlt eine Definition von “besonders schutzbedürftig und benachteiligt” – so eine wachsweiche Formulierung öffnet dem Mißbrauch Tür und Tor, weil sich damit prinzipiell alle selbst als “besonders schutzbedürftig” definieren können. Kinder und Jugendliche zu schützen macht natürlich Sinn, aber wen denn noch?

  2. 1
    Marcel Leutenegger schreibt:

    Der beste Schutz für Kinder besteht darin, deren Teilhabe an der digitalen Welt nicht zu fördern, sondern aufzuschieben, bis sie psychisch damit umgehen können. Computer, Smartphones und Internet für Kinder unter 8-10 Jahren halte ich für fragwürdig bis schädlich.

    1. 0
      Malte Spitz schreibt:

      Danke für den Kommentar. Eine weitere Förderung der Teilhabe ist schon sinnvoll, um Tendenzen der gesellschaftlichen Spaltung nicht zu verstärken. Praktisch kann dies dazu führen das in öffentlichen Einrichtungen für diese Gruppe freie Zugänge sicherzustellen sind und auch Möglichkeiten bspw. Endgeräte auszuleihen. Es gibt aus meiner Sicht ein öffentliches Interesse daran dieser Gruppe die Möglichkeit der Teilhabe zu gewährleisten.

  3. 0
    Peter Keßel schreibt:

    Die Aussage “Ihre Teilhabe an der digitalen Welt ist zu fördern” eröffnet einer Digitalisierung frühkindlicher Einrichtungen Tür und Tor. Das erscheint aus entwicklungspsychologischer Sicht nicht sinnvoll zu sein. Gerade die ersten Jahre des Lebensjahre sollten (neben sozialen Bindungserfahrungen) von Bewegung und primären, real-handlungsorientierten Selbsttätigkeiten geprägt sein, denn darüber entwickelt sich die Intelligenz des Kindes (Piaget) indem die fundamentalen, individuellen Hirnstrukturen aufgebaut und gefestigt werden. Dieses Schaffen einer Basis ist die Grundvoraussetzung für Bewusstsein (vgl. Damasio), Gewissen und Urteilsfähigkeit. Erst darauf aufbauend ist der Mensch und sein Gehirn sinnvoll für die digitale Welt “anschlussfähig”.

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      Thomas Schulze schreibt:

      Als Schutz für Kinder, Jugendliche und andere Menschen, die die Techniken und Risiken nicht verstehen, benötigen wir einen geprüften Medien-Qualitäts-Korridor der gut zu finden ist. Damit fördern wir solide Grundbildung, vertauenswürdige Websides, aktiven und soliden Verbaucherschutz und respektvolle Kommunikation.

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