(1) Arbeit bleibt eine wichtige Grundlage des Lebensunterhalts und der Selbstverwirklichung.
(2) Im digitalen Zeitalter ist effektiver Arbeitsschutz zu gewährleisten.
(3) Der digitale Strukturwandel ist nach sozialen Grundsätzen zu gestalten.
(1) Arbeit bleibt eine wichtige Grundlage des Lebensunterhalts und der Selbstverwirklichung.
(2) Im digitalen Zeitalter ist effektiver Arbeitsschutz zu gewährleisten.
(3) Der digitale Strukturwandel ist nach sozialen Grundsätzen zu gestalten.
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Das ist ein weites Feld – wer weiß, wie Arbeit in einigen Dekaden aussehen wird und ob sie nach wie vor als Vehikel zur Selbstverwirklichung angesehen wird? Und ob Selbstverwirklichung ein erstrebenswertes Ziel bleibt? Ich würde dazu tendieren, eher einen Artikel über die Möglichkeit zur Lebensgestaltung im allgemeineren aufzunehmen, die durch “das Digitale” unterstützt, nicht behindert werden sollte (passend zum Thema “Würde” oben).
Ein zentraler Bestandteil dieses Strukturwandels ist der Wegfall
(oft ersatzlos) von Arbeitsplätzen. In der Vergangenheit wurde
bei der Einführung von Automatisierung und Effizienzsteigerungen
durch die Digitalisierung den Menschen mehr Freizeit versprochen.
Dieses Versprechen wurde vollumfänglich eingehalten, leider hatte
man vergessen den betroffenen Menschen mitzuteilen das diese
Freizeit dann ein Leben im sozialen Abseits ohne jegliche Mittel
zeitigt.
Es kann nicht sein das wenige Mitglieder der Gesellschaft großen
finanziellen Vorteil durch Digitalisierung erhalten, auf kosten
einer großen Anzahl anderer Menschen die dadurch an den sozialen
Rand abgeschoben werden. Hier ist es Elementar die Vorteile
der Digitalisierung sozial gerecht zu verteilen.
Es reicht offensichtlich nicht aus bestehende soziale Grundsätze auf den
Strukturwandel anzuwenden. Es braucht eine völlig neue Definition der
sozialen Gründsätze.
Die unproportionalen Vorteile, die Einzelne erzielen, müssen der
gesamten Gesellschaft wieder zu Gute kommen, sonst brauchen
wir über einen sozialen Umgang mit den Folgen der Digitalisierung
gar nicht weiter zu sprechen.
Unter diesem Gesichtspunkt sollte die Charta also ratifizierende Mitglieder
dazu verpflichten die finanziellen Vorteil die aus der Digitalisirung
entstehen sozial gerecht zu verteilen und Menschen nicht Aufgrund von
Arbeitslosigkeit an den Rand der Gesellschaft zu schieben. Stattdessen muß
endlich das Versprechen der Digitalisierung eingelöst werden und Menschen bei weniger Arbeit der gleiche soziale Standard gewährt weden wie Arbeitenden.
Es ist tatsächlich so, dass der Arbeitsbegriff (beispielsweise seitens Hannah Arendt) vom Begriff der Erwerbsarbeit divergiert. Ebenso ist es so, dass Qualitatives Wachstum bereits von J.M. Keynes als Quelle für Arbeitslosigkeit identifiziert werden konnte.
Demgemäß ist es eine uralte Tatsache, dass Arbeit im kapitalistischen und nun im neoliberalen Wirtschaftssystem einem Missbrauch unterzogen wird, der auf Kosten der Bevölkerung geht, die nicht besonders viel Kapital anhäufen konnte.
In sofern ist der Passus über Arbeit (die hier Erwerbsarbeit ist ) in dieser Charta komplett zu streichen, denn er ist durch Tarif-Gesetze zu regeln und unterliegt dem gesellschaftlichen Wandel. Das Bedingungslose Grundeinkommen ist vielmehr hier dea Thema, um Lsozial gesichertes, kreatives Leben zu ermöglichen, in einer Welt, die durch Automation vieles leicht zur Verfügung stellen kann.
Hier geht es dann nämlich in der Tat um Eigentum an Produktionsmitteln, und dessen Besteuerung, denn nichts anderes sind Computer und Roboter, die nämlich einen Wertschöpfungsprozess ermöglichen und somit Kapital mehren, bei dem, der sie besitzt!
Hier sollte klar geregelt werden, dass eine Art rationalisierungsabgabe von den Leuten geleistet werden muss, die Roboter und Software einsetzen dürfen, weil sie aufgrund ieines großen Kapitaleigentums auch im großen Stil dazu befähigt sind/befähigt werden.
So viel also zu dem notwendigen Wandel im Kapitalismusbegriff und seiner neoliberalen Wirtschaft.
Ohne diesen Wandel braucht niemand vollmundig über digitale Grundrechte zu reden, denn der Hartz IV Empfänger oder Rentner in Altersarmut ist ja bereits jetzt ein Bürger mit Rechten 2ter Klasse!
Somit Forderung:
Zurück zur sozialen Marktwirtschaft die das BGE als Grundversorgung einführt, unter Finanzierung durch Vermögenssteuer und Erbaschaftssteuer!
Dann ist der “Digitale Wandel zumindest schon mal abgefedert, denn das muss sein!!!!
Warum soll Arbeit eine Grundlage des Lebensunterhalts bleiben? Sollte dies in Zukunft nicht mehr nötig sein, sehe ich keinen normativen Grund daran festzuhalten.Reference
Ich denke Dominik Golle hat in seiner Kritik einen sehr guten Kritikpunkt gefunden. Die Gruppe Krisis hat den Arbeitsbegriff schon vor einiger Zeit umfassend untersucht. (1)
Arbeit für sich allein muss kein Wert sein. Es ist grundsätzlich vorstellbar, dass Menschen, auch ohne den Zwang zur Arbeit, etwas finden mit dem sie sich beschäftigen können. Außerdem ist es vorstellbar, dass viele Arbeiten automatisiert besser gemacht werden(2).
(1) http://www.krisis.org/1999/manifest-gegen-die-arbeit/
(2)https://www.youtube.com/watch?v=7Pq-S557XQU
Alles schön und gut, bis auf
“Artikel 21
Arbeit
(1) Arbeit bleibt eine wichtige Grundlage des Lebensunterhalts und der Selbstverwirklichung. ”
Wenn wir diesen biblischen Gedanken (“im Schweisse des Angesichts”) endlich fallen lassen könnten und uns erlaubten, unsere Gesellschaft nach unseren Möglichkeiten zu gestalten, dann würde eine allgemeine persönliche Arbeitsbereitschaft von 4-10 Std wöchentlich mehr als ausreichend sein, unseren Lebensstandard zu sichern. Selbstverwirklichung sei damit nicht ausgeschlossen, aber Arbeit als Grundlage des Lebens ist mittlerweile völliger Irrsinn.
Der Satz ist aufgrund der Logik falsch, denn es müsste wenn schon Erwerbsarbeit heißen und nicht Arbeit . Viele wichtige und sinnvolle Arbeiten werden nach wie vor unentgeldlich verrichtet. Indem Arbeit oft gleichgesetzt wird mit Erwerbsarbeit werden diese Tätigkeiten als Arbeit negiert.Reference
DieserArtikel muss m.E. vollständig überarbeitet werden.
Ein Kern der Digitalisierung ist es, dass Arbeit entfällt.
Einfach entfällt und zwar irgendwann vollständig!
Hier muss wirklich weitergedacht werden und die Formulierungen müssen so gestaltet sein, dass Sie positive Rechte formulieren.
Ganz grob im Sinne von:
Die fortschreitenden Veränderungen der Arbeitswelt durch die Digitalisierung dürfen die Rechte auf freie Entfaltung der Persönlichkeit (Alles was man für die geistige Ernährung braucht) und körperliche Unversehrtheit (Wohnen, Essen, Trinken etc.) in keiner Weise grundsätzlich in Frage stellen.
Entfallen durch die Digitalisierung Möglichkeiten zur gesellschaftlichen Teilhabe, so ist dies durch geeignete Massnahmen zu kompensieren.
*Das ist jetzt sehr flüchtig und sicherlich fehlerhaft, soll aber deutlich machen, dass auch in einer Zukunft, in der keiner oder kaum einer einer Erwerbstätigkeit mehr nachgehen sollte, dennoch alle ein “Ein- und Auskommen” haben werden.Reference
Ein zentraler Bestandteil dieses Strukturwandels ist der Wegfall
(oft ersatzlos) von Arbeitsplätzen. In der Vergangenheit wurde
bei der Einführung von Automatisierung und Effizienzsteigerungen
durch die Digitalisierung den Menschen mehr Freizeit versprochen.
Dieses Versprechen wurde vollumfänglich eingehalten, leider hatte
man vergessen den betroffenen Menschen mitzuteilen das diese
Freizeit dann ein Leben im sozialen Abseits ohne jegliche Mittel
zeitigt.
Es kann nicht sein das wenige Mitglieder der Gesellschaft großen
finanziellen Vorteil durch Digitalisierung erhalten, auf kosten
einer großen Anzahl anderer Menschen die dadurch an den sozialen
Rand abgeschoben werden. Hier ist es Elementar die Vorteile
der Digitalisierung sozial gerecht zu verteilen.
Es reicht offensichtlich nicht aus bestehende soziale Grundsätze auf den
Strukturwandel anzuwenden. Es braucht eine völlig neue Definition der
sozialen Gründsätze.
Die unproportionalen Vorteile, die Einzelne erzielen, müssen der
gesamten Gesellschaft wieder zu Gute kommen, sonst brauchen
wir über einen sozialen Umgang mit den Folgen der Digitalisierung
gar nicht weiter zu sprechen.
Unter diesem Gesichtspunkt sollte die Charta also ratifizierende Mitglieder
dazu verpflichten die finanziellen Vorteil die aus der Digitalisirung
entstehen sozial gerecht zu verteilen und Menschen nicht Aufgrund von
Arbeitslosigkeit an den Rand der Gesellschaft zu schieben. Stattdessen muß
endlich das Versprechen der Digitalisierung eingelöst werden und Menschen bei weniger Arbeit der gleiche soziale Standard gewährt weden wie Arbeitenden.
Es ist tatsächlich so, dass der Arbeitsbegriff (beispielsweise seitens Hannah Arendt) vom Begriff der Erwerbsarbeit divergiert. Ebenso ist es so, dass Qualitatives Wachstum bereits von J.M. Keynes als Quelle für Arbeitslosigkeit identifiziert werden konnte.
Demgemäß ist es eine uralte Tatsache, dass Arbeit im kapitalistischen und nun im neoliberalen Wirtschaftssystem einem Missbrauch unterzogen wird, der auf Kosten der Bevölkerung geht, die nicht besonders viel Kapital anhäufen konnte.
In sofern ist der Passus über Arbeit (die hier Erwerbsarbeit ist ) in dieser Charta komplett zu streichen, denn er ist durch Tarif-Gesetze zu regeln und unterliegt dem gesellschaftlichen Wandel. Das Bedingungslose Grundeinkommen ist vielmehr hier dea Thema, um Lsozial gesichertes, kreatives Leben zu ermöglichen, in einer Welt, die durch Automation vieles leicht zur Verfügung stellen kann.
Hier geht es dann nämlich in der Tat um Eigentum an Produktionsmitteln, und dessen Besteuerung, denn nichts anderes sind Computer und Roboter, die nämlich einen Wertschöpfungsprozess ermöglichen und somit Kapital mehren, bei dem, der sie besitzt!
Hier sollte klar geregelt werden, dass eine Art rationalisierungsabgabe von den Leuten geleistet werden muss, die Roboter und Software einsetzen dürfen, weil sie aufgrund ieines großen Kapitaleigentums auch im großen Stil dazu befähigt sind/befähigt werden.
So viel also zu dem notwendigen Wandel im Kapitalismusbegriff und seiner neoliberalen Wirtschaft.
Ohne diesen Wandel braucht niemand vollmundig über digitale Grundrechte zu reden, denn der Hartz IV Empfänger oder Rentner in Altersarmut ist ja bereits jetzt ein Bürger mit Rechten 2ter Klasse!
Somit Forderung:
Zurück zur sozialen Marktwirtschaft die das BGE als Grundversorgung einführt, unter Finanzierung durch Vermögenssteuer und Erbaschaftssteuer!
Dann ist der “Digitale Wandel zumindest schon mal abgefedert, denn das muss sein!!!!
Arbeit muss nicht Grundlage des Lebensunterhaltes sein, BGE wär auch ne Lösung.
Warum soll Arbeit eine Grundlage des Lebensunterhalts bleiben? Sollte dies in Zukunft nicht mehr nötig sein, sehe ich keinen normativen Grund daran festzuhalten.Reference
Ich denke Dominik Golle hat in seiner Kritik einen sehr guten Kritikpunkt gefunden. Die Gruppe Krisis hat den Arbeitsbegriff schon vor einiger Zeit umfassend untersucht. (1)
Arbeit für sich allein muss kein Wert sein. Es ist grundsätzlich vorstellbar, dass Menschen, auch ohne den Zwang zur Arbeit, etwas finden mit dem sie sich beschäftigen können. Außerdem ist es vorstellbar, dass viele Arbeiten automatisiert besser gemacht werden(2).
(1) http://www.krisis.org/1999/manifest-gegen-die-arbeit/
(2)https://www.youtube.com/watch?v=7Pq-S557XQU
Das ist ein weites Feld – wer weiß, wie Arbeit in einigen Dekaden aussehen wird und ob sie nach wie vor als Vehikel zur Selbstverwirklichung angesehen wird? Und ob Selbstverwirklichung ein erstrebenswertes Ziel bleibt? Ich würde dazu tendieren, eher einen Artikel über die Möglichkeit zur Lebensgestaltung im allgemeineren aufzunehmen, die durch “das Digitale” unterstützt, nicht behindert werden sollte (passend zum Thema “Würde” oben).
(1)-(3) klingen eher nachsozialdemokratischem Wahlkampf als nach Grundrechten. Dafür müsste man sie vermutlich konkreter formulieren.
DieserArtikel muss m.E. vollständig überarbeitet werden.
Ein Kern der Digitalisierung ist es, dass Arbeit entfällt.
Einfach entfällt und zwar irgendwann vollständig!
Hier muss wirklich weitergedacht werden und die Formulierungen müssen so gestaltet sein, dass Sie positive Rechte formulieren.
Ganz grob im Sinne von:
Die fortschreitenden Veränderungen der Arbeitswelt durch die Digitalisierung dürfen die Rechte auf freie Entfaltung der Persönlichkeit (Alles was man für die geistige Ernährung braucht) und körperliche Unversehrtheit (Wohnen, Essen, Trinken etc.) in keiner Weise grundsätzlich in Frage stellen.
Entfallen durch die Digitalisierung Möglichkeiten zur gesellschaftlichen Teilhabe, so ist dies durch geeignete Massnahmen zu kompensieren.
*Das ist jetzt sehr flüchtig und sicherlich fehlerhaft, soll aber deutlich machen, dass auch in einer Zukunft, in der keiner oder kaum einer einer Erwerbstätigkeit mehr nachgehen sollte, dennoch alle ein “Ein- und Auskommen” haben werden.Reference
Der Satz ist aufgrund der Logik falsch, denn es müsste wenn schon Erwerbsarbeit heißen und nicht Arbeit . Viele wichtige und sinnvolle Arbeiten werden nach wie vor unentgeldlich verrichtet. Indem Arbeit oft gleichgesetzt wird mit Erwerbsarbeit werden diese Tätigkeiten als Arbeit negiert.Reference
Alles schön und gut, bis auf
“Artikel 21
Arbeit
(1) Arbeit bleibt eine wichtige Grundlage des Lebensunterhalts und der Selbstverwirklichung. ”
Wenn wir diesen biblischen Gedanken (“im Schweisse des Angesichts”) endlich fallen lassen könnten und uns erlaubten, unsere Gesellschaft nach unseren Möglichkeiten zu gestalten, dann würde eine allgemeine persönliche Arbeitsbereitschaft von 4-10 Std wöchentlich mehr als ausreichend sein, unseren Lebensstandard zu sichern. Selbstverwirklichung sei damit nicht ausgeschlossen, aber Arbeit als Grundlage des Lebens ist mittlerweile völliger Irrsinn.
“(1) Die Wiese ist grün.” – Was will es uns sagen?Reference